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Rückblick auf Active Seminar Hasbergen-Gaste (28.01.2010)

Am 28. Januar 2010 fanden sich ca. 70 Landwirte und Lohnunternehmer zum Active Seminar in Hasbergen-Gaste ein. Das Thema des Tages lautete „Datenmanagement in der Landwirtschaft: Wo liegt die Zukunft?“. Namhafte Referenten aus Wissenschaft, Industrie und Praxis beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Dr. Ing. Bernd Scheufler, AMAZONE

Dr. Scheufler

Dr. Scheufler leitete mit seinem Vortrag in das Thema Datenmanagement ein. Er wies darauf hin, dass die Landtechnik und die Landwirtschaft nicht um eine weitere Technologisierung herumkommen, wenn man lebensnotwendige Ressourcen erhalten möchte. Vor allem die Rahmenbedingungen (wachsende Weltbevölkerung bei gleichbleibender ackerbaulicher Nutzfläche) würden diesen Prozess maßgeblich beeinflussen und beschleunigen.

Prof. Dr. Thomas Rademacher, Fachhochschule Bingen

Prof. Rademacher

Wie kann man die Effizienz eines Betriebes und seiner Maschinen entscheidend steigern? Mit dieser Frage beschäftigte sich Prof. Rademacher in seinem Vortrag. Durch die Dokumentation eines jeden Arbeitsprozesses kann man Schwachpunkte analysieren und sie abstellen. Dadurch kann man die Feldeffizienz seiner Maschinen erheblich verbessern und somit die Arbeitsabläufe insgesamt weiter nach vorne bringen.

Norbert Kolb, HELM Software

Norbert Kolb, HELM Software

Wenn man betriebsübergreifend Maschinen im Einsatz hat, so kann man mit einem modernen servergebundenen Datenmanagementsystem die Dokumentation deutlich verbessern. Kernargument des Vortrags von Kolb war, dass man von den Einzellösungen der Gerätehersteller weg müsse, damit sich der Landwirt nicht mehr mit den Problemen der Nutzung unterschiedlicher Software beschäftigen muss. Außerdem könne eine intelligente Aufstellung eines Datenmanagementsystems die Mehrfachdokumentation und damit auch die hohe Fehlerquote verringern.

Gerd Höper, HANSA-Landhandel

Gerd Höper, HANSA-Landhandel

Aus Sicht eines Praktikers beleuchtete Gerd Höper das Thema Datenmanagement in der Landwirtschaft. Er habe aus der Not eine Tugend gemacht und gemeinsam mit der Firma HELM ein Datenmanagementsystem aufgebaut. Dieses erlaube dem Landwirten zusammen mit seinem Lohnunternehmer und dem Berater, über einen Server Daten auszutauschen und die Arbeitsprozesse zu dokumentieren. Am Ende der Zusammenarbeit könne der Landwirt sich auch den detaillierten Leistungsnachweis des Lohnunternehmers anschauen und gemeinsam mit ihm an einer Optimierung der Prozesse arbeiten.

Hagen Piotraschke, AGRI CON

Hagen Piotraschke, AGRI CON

Wie kann Datenmanagement der Zukunft für die Landwirtschaft aussehen? Natürlich sei dies Thema nicht ganz unproblematisch. Zwar könne man mit dem Datenmanagement die Erträge nicht bis ins unermessliche steigern, es könne aber dazu beitragen, durch Precision Farming die Qualität der Arbeit, ihrer Prozesse und des Ertrages zu verbessern. Dieses müsse auf Basis eines Servers geschehen, um eine Einmaldokumentation unter mehreren Anwendern zuzulassen.

Dr. Stephan Weller, CLAAS Agrosystems

Dr. Stephan Weller, CLAAS Agrosystems

Dr. Möller stellte in seinem Vortrag den Praxiseinsatz des CLAAS TELEMATICS-Systems. Er berichtete darüber, welche Daten allein durch die CANBUS-Daten eines Mähdreschers geliefert werden und welche Schlüsse man daraus ziehen kann. Auch mit diesem System sei es möglich den Ernteprozess deutlich zu optimieren und von Seiten des Herstellers einen besseren Service zu gewährleisten. Auch bei CLAAS sei man davon überzeugt, dass eine Serverlösung für alle Beteiligten die beste Wahl ist.

Klaus Stermann, Lohnunternehmen Gebr. Groß

Klaus Stermann, Lohnunternehmen Gebr. Groß

Klaus Stermann berichtete vom Einsatz des AMAZONE TELEMATICS-Systems auf dem eigenen Lohnbetrieb. Seiner Erfahrung nach sind allein schon die Positionsdaten für die Organisation der Logistik von entscheidender Bedeutung. So könne man die Prozesse für die Saison durchplanen und die Logistik variabel koordinieren. Für die Zukunft wünsche er sich jedoch, dass sich die Hersteller für ein herstellerübergreifendes Datenmanagementsystem zusammensetzen, damit die Praxis noch mehr von der Technik profitieren könne.

Dr. Steffen Walther, AMAZONE

Dr. Steffen Walther, AMAZONE

Dr. Walther ging in seinem Vortrag darauf ein, wozu das AMAZONE TELEMATICS-System heute schon in der Lage ist, und um welche Funktionen es in der Zukunft noch erweitert werden soll. Bislang können über das Datenmanagementsystem Informationen wie Position, Fahrspuren und virtuelle Grenzen auf Landkarten abgerufen werden. In naher Zukunft sollen dann auch Leistungs- und Arbeitszeitanalysen durchgeführt werden können. Auch hier geht es darum, die Arbeitsprozesse zu optimieren und sie genau dokumentieren zu können.