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Rückschau auf ActiveSeminar in Leipzig (1.12.2010)

Rund 60 Ackerbauprofis folgten der Einladung zum mittlerweile traditionellen Winterseminar im ActiveCenter der BBG Leipzig, informierten sich und diskutierten über das aktuelle Thema: „Saat-gut! Ackerbauliches Potential ausschöpfen - Umweltaspekte berücksichtigen.“

Dr. Joachim Bischoff (LLFG Sachsen-Anhalt) startete die Vortragsreihe mit interessanten Erkenntnissen aus langjährigen Praxisversuchen hinsichtlich Einzelkornsaat von Raps. Die präzisere Saatablage und die durch die Einzelkornsaat erzielte bessere Standraumverteilung führte bei Reduzierung der Saatstärken über den bisherigen Versuchszeitraum zu Mehrerträgen. Kritisch äußerte sich Dr. Bischoff im Umfeld der Ackerbauverfahren bei Mulchsaat hinsichtlich Nährstoffanreicherungen, im Besonderen Phosphor und Kalium, in der Oberkrume. Eine Unterfußdüngung schafft hier Abhilfe.
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Darauf aufbauende Lösungsansätze liefern konnte der AMAZONE-Beitrag. Einerseits bietet AMAZONE mit der EDX aufgrund der möglichen hohen Sägeschwindigkeiten eine wirklich effiziente Art der Einzelkornsaat von Raps. Andererseits lässt sich auch eine Unterfußdüngung bereits damit abdecken. Grundsätzliches Thema war allerdings die Betrachtung von StripTill an sich mit ersten eigenen und vielverprechenden Versuchsergebnissen zum StripTill-Verfahren, kombiniert mit Einzelkornsaat. Kennzeichen ist die nur streifenweise Bodenbearbeitung mit optionaler Depotdüngung und anschließender kombinierter oder absätziger Aussaat in diesem bearbeiteten Streifen. Auf für StripTill geeigneten Standorten könnten hiermit aktuelle und zukünftige ackerbauliche und gesetzliche Herausforderungen gemeistert werden. Beispiele hierfür sind Kostenreduzierung, Erosionsminderung, Erhöhung der Regenverdaulichkeit von Böden bzw. Wasser sparen, Vermeidung von Dichtlagerungen, gezielte Nährstoffversorgung/-optimierung, Emissionsreduzierung, etc. 
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Inwiefern Saatgutoptimierungen ihren Beitrag zum verbreiteteren Einsatz neuer Verfahrenstechniken - bis hin zur Einzelkornsaat von Raps - leisten können, zeigte Henning Gotthold von SW Seed Hanstedt auf. Für eine erfolgreiche Einzelkornsaat von Raps ist ein gleichmäßiger Korndurchmesser und eine einheitliche Tausendkornmasse erforderlich. Aus diesem Grund ist kalibriertes Präzisionssaatgut für dieses Säverfahren unverzichtbar. 
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Um ackerbauliches Potential ausschöpfen zu können, nimmt der Anbau von Zwischenfürchten einen immer höheren Stellenwert ein. Zwischenfrüchte dienen der Gründüngung, sollten aber auch in der Fruchtfolge als ein wichtiges Hilfmittel zur Vorbeugung gegen Krankheitsbefall und natürlich auch zum Erosionsschutz gesehen werden. Erkennt man dieses Leistungspotential, dann wird sie in Zukunft sicherlich verfahrenstechnisch nicht nur als "Zwischen"- sondern eher als "Haupt"-Frucht behandelt. Beispiele dazu führte Stefan Hesse von der Saaten Union an.
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Zu aktuellen und zukünftigen Gesetzesvorgaben (Cross Compliance) konnte Dr. Joachim Brunotte vom vTI (ehemals FAL) Braunschweig einen guten Überblick geben. Er beleuchtete nicht nur den Stand der Bewirtschaftungsauflagen bezüglich Wasser- und Wasserersionen ("Erosionskataster"), sondern sprach auch praxisgerechte Handlungsempfehlungen für ein optimales Strohmanagement mit entsprechender Auswirkung auf den Bodenschutz aus.
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