Grenzstreusysteme

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Randstreuen (ertragsorientierte Einstellung)

Der angrenzende Schlag ist eine landwirtschaftlich ge­nutzte Fläche. Hier kann es toleriert werden, dass eine geringe Menge des Düngers über die ­Feldgrenze geworfen wird. Die Düngerverteilung im Feldinnern liegt auch am Feldrand immer noch bei 80 % der ­Sollmenge.

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Grenzstreuen (umweltorientierte Einstellung)

Grenzt der ­Schlag an eine Straße oder einen Radweg darf kein Dünger über die Feldgrenze hinaus geworfen werden. Damit es im Feldinnern nicht zu ­einer Überdüngung kommt, muss die grenzseitige Streumenge reduziert werden. Es ergibt sich eine geringe Unterdüngung vor der Feldgrenze. Das Grenzstreuverfahren entspricht den Anforderungen der Düngeverordnung.

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Grabenstreuen (umweltorientierte Einstellung)

Wenn sich direkt am Feldrand ein Oberflächengewässer befindet, muss laut Düngeverordnung mit einer Grenzstreuvorrichtung ein Abstand von einem Meter eingehalten werden, ohne Grenzstreuvorrichtung sogar drei Meter. Um einer Überdüngung im Feldinnern vorzubeugen, muss die Streumenge grenzseitig reduziert werden.

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AutoTS – Komfortabel und präzise Querverteilung bis zur Feldgrenze

Mit dem scheibenintegrierten Grenzstreusystem AutoTS können die verschieden Grenzstreuverfahren Rand-, Grenz- und Grabenstreuen bequem über das Terminal aus der Kabine seitenunabhängig aktiviert werden.

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Das geniale Funktionsprinzip AutoTS

Ein Stellmotor verdreht die Einleitschaufel um ca. 10 °, sodass der Dünger beim Grenz- und Grabenstreuen über die kürzere Grenzstreuschaufel geführt wird. Durch die Kombination aus Drehzahl und kürzerer Schaufel wird der Dünger deutlich kürzer geworfen ohne diesen mechanisch zu beanspruchen.


  1. AutoTS – Einstellung für Normalstreuen
  2. AutoTS – Einstellung der Einleitschaufel für Grenzstreuen
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Mehr Ertrag im Grenzbereich mit AutoTS

Das Grenzstreusystem AutoTS ermöglicht dem Anwender sehr zuverlässig steil abfallende Grenzstreubilder und damit bis nah an die Feldgrenze optimale Wachstumsbedingungen. Gegenüber bis­herigen Grenzstreuverfahren ist somit ein deutlicher Mehr­ertrag möglich.

Mit dem AutoTS-Streuwerk ist eine automatische Mengen­reduzierung beim Grenzstreuen möglich. Die Mengen­änderung kann in frei wählbaren Prozentschritten erfolgen. Da die beiden Streuscheiben unabhängig voneinander bedient werden können, kann eine einseitige oder eine beidseitige Änderung eingestellt werden.


Grenzstreusystem AutoTS (grüne Linie)

  1. Durch eine kürzere Streuschaufel wird der Dünger in seiner Wurfweite eingeschränkt.
  2. Der Dünger wird geschont und bis zur Feldgrenze optimal verteilt.
  3. Durch die geringere Abwurfgeschwindigkeit des Düngers landen lediglich wenige Körner hinter der Feldgrenze.


Herkömmliche Grenzstreusysteme (rote Linie)

  1. Die mechanische Umlenkung des Düngers verursacht Düngerbruch, der neben der Fahrgasse früher herunter fällt.
  2. Die Menge des Bruchdüngers fehlt im Grenzbereich, sodass es zu einer Unterdüngung kommt.
  3. Nicht alle Düngerkörner werden mechanisch umgelenkt, sodass deutlich über die Feldgrenze hinausgestreut wird.
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HeadlandControl (1) ZA-TS_Fendt_Hanglage_d0_kw_DJI_0501_d2_190823

HeadlandControl – Optimale Querverteilung am Vorgewende

  1. Arbeitsbreite
  2. Normalstreuen – Wurfweite (2x Arbeitsbreite)
  3. Aktives HeadlandControl
  4. Grenzstreuen
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Das Problem: Über- und Unterdüngung am Vorgewende

Unterschiedliche Dünger haben unterschiedliche An- bzw. Ausschaltpunkte. In der Praxis werden die Ausschaltpunkte meist erst erreicht, wenn sich der Traktor in der Kurvenfahrt ins Vorgewende befindet. Dabei schwenkt der Streufächer hinter dem Traktor seitlich aus und es entstehen über- und unterdüngte Zonen.

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HeadLandControl

Die Lösung: HeadlandControl

Bei aktiviertem HeadlandControl wird die Wurfweite und Streumenge an der feldinneren Seite erhöht, sodass der Ausschaltpunkt in Richtung Feldinneren wandert. Außerdem bewirkt die neue Teilbreitenschaltung, welche nun der Form des Streufächers angepasst ist, dass beim Einteffen in das Vorgewende die Teilbreiten von außen nach innen abgeschaltet werden. Auf diese Weise können über und unterdüngte Zonen am Vorgewende vermieden werden.

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Ohne HeadlandControl (1) YaraMila_TS3_720_30m_Standard_90.0_grad-10.0_km_h-30.0_m-30.0_m_002_Details_d1_190823

Ausschaltzeitpunkt am Vorgewende: Ohne HeadlandControl

  • Streuer schaltet zu spät ab und befindet sich bereits in der Kurvenfahrt
  • Traktor müsste über die Vorgewendefahrspur hinausfahren

Ergebnis: Über- & unterdüngte Zonen am Vorgewende


  1. Unterdüngung (weiß)
  2. Überdüngung (dunkelgrün)
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Mit HeadlandControl (1) YaraMila_TS3_720_30m_Parabel_90.0_grad-10.0_km_h-30.0_m-38.0_m_003_Details_d1_190823

Ausschaltzeitpunkt am Vorgewende: Mit HeadlandControl

  • Durch HeadlandControl streut der Streuer am Vorgewende weiter in den Bestand
  • Traktor kann den Fahrspuren der Feldspritze folgen

Ergebnis: Gleichmäßige Bestände entlang des Vorgewendes

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Präzision in der Mineraldüngerausbringung

Damit die Landwirtschaft ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit erhalten und gleichzeitig nachhaltiger wirtschaften kann, bietet Amazone immer leistungsfähigere und präzisere Maschinen und Verfahren an.

Mehrerlöse berechnen: Mit dem AMAZONE Grenzstreurechner

Mit AutoTS kann im Randbereich ein durchschnittlicher Mehrertrag von etwa 17 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren erzielt werden.

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SmartLearning - EasyCheck

Präzise streuen leicht gemacht - Digitaler, mobiler Prüfstand zur einfachen Optimierung der Querverteilung.
Statt der Prüfschalen, wie beim klassischen mobilen Prüfstand, besteht das EasyCheck-System nur noch aus 16 leichten Prüfmatten aus Gummi und der EasyCheck-App für Smartphones.

Weiterführende Links

Hier finden Sie weitere Informationen zur Düngetechnik

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