Verschiebefahrgasse

Verschiebefahrgasse

Fahrspuren im Schlag reduzieren zwangsläufig die aktive Anbaufläche für den Pflanzenbestand. Das Abschalten von Reihen in der Fahrspur sorgt zwar für eine Einsparung von Betriebsmitteln wie Saatgut und Dünger, verringert jedoch die Saatstärke und damit das natürliche Ertragspotenzial des Schlags. Verschiebefahrgassen lösen dieses Problem, da die Aggregate der betroffenen Reihen hydraulisch zur Seite verschoben werden. Das Abschalten der Reihen kann dadurch vermieden werden und die Saatstärke bleibt gleich. Pflegemaschinen können ohne Schädigung der Pflanzen durch den Bestand fahren.

Anlegen einer Fahrgasse ohne Reihenabschaltung durch Verschieben des zweiten Säaggregats nach rechts.

1. In der ersten Überfahrt wurde bereits die linke Fahrgassenspur angelegt.
2. In der zweiten Überfahrt wird die rechte Fahrgassenspur angelegt.


Ihre Vorteile durch eine hydraulische Verschiebefahrgasse:

  • Optimales Ertragspotenzial, da Saatreihen nicht abgeschaltet, sondern verschoben werden
  • Entlastung des Fahrers durch automatische Erkennung und Anpassung an die Fahrgasse
  • Ausbleibende Pflanzenschäden bei späteren Arbeiten im Bestand infolge bereits vorhandener Fahrgasse
  • Optimale Düngeversorgung, da Düngeschar und das Vereinzelungsaggregat zusammen verschoben werden

Großer Reihenabstand zum Anlegen einer Fahrgasse mit verschobenem Aggregat

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Fahrgassen einfach anlegen – Ertragspotenziale erhalten

Viele Precea-Produkttypen können optional mit einer hydraulischen Verschiebefahrgasse ausgestattet werden. Befindet sich die Maschine in der Fahrgasse, werden die PreTeC-Mulchsaatschare inklusive der Düngerschare hydraulisch und vollautomatisch verschoben, ohne dass die Säaggregate abgeschaltet werden. Die Saatmenge pro Hektar bleibt somit konstant. Dabei sind Reihenabstände von bis zu 115 cm möglich.

Bei symmetrischen Fahrgassen werden die relevanten Säaggregate gleichzeitig verschoben und die Fahrgassen in nur einer Überfahrt angelegt. Bei asymmetrischen Fahrgassen wird durch die Verschiebung des relevanten Säaggregats nur eine Spur je Überfahrt angelegt und die Fahrgasse in der zweiten Überfahrt vervollständigt. Der maximale Verschiebeweg eines Aggregats liegt bei 400 mm. Wird die gesamte Breite aufgrund von Spurweite oder Reifengröße nicht benötigt, kann der Verschiebeweg auch verringert werden.


1. Überfahrt
2. Die asymmetrische Verschiebung erlaubt Spurweiten bis zu 2,1 m
3. Überfahrt
4. Symmetrische Verschiebefahrgasse bei der Precea 6000-2
5. Überfahrt

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