Walzen

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Prinzip Matrix

Das Herzstück der Maschine und die Gewähr für gleichmäßige und schnelle Feldaufgänge sind die neuen Matrix-Reifen. In der Dimension 400/55R17.5 haben die Reifen einen Durchmesser von 880 mm bei einer Breite von 410 mm (4 Säreihen à 12,5 cm bzw. 3 Säreihen à 16,6 cm). Die Kombination von hohem Durchmesser mit dem neuen Profil sorgt für einen sehr guten Eigenantrieb – und damit für geringe Zugkräfte. Eine Eigenschaft, die vor allem bei den schnell gefahrenen, angehängten Sämaschinen mit passiven Bodenbearbeitungswerkzeugen sehr bedeutsam ist Wie bei AMAZONE seit langen Jahren etabliert, erzeugen auch die Matrix-Reifen eine streifenweise Rückverfestigung. Die rückverfestigten Streifen mit schmalen Stegen stellen mehr Feinerde für die Bedeckung der Saat zur Verfügung. Die durch die Reifen erzeugte heterogene Bodenstruktur schafft für alle Pflanzen unter allen Bedingungen optimale Wachstumsbedingungen. AMAZONE verwendet mit dem Matrix-Reifen erstmalig radial aufgebaute Reifen mit Stahleinlagen in der Lauffläche. Durch die stark federnde, radiale Bauweise stützt sich das Profil nahezu gleichmäßig über alle Reihen auf dem Boden ab und schafft gleiche Wachstumsbedingungen. Die Radialreifen haben dank ihrer Bauweise zusätzlich den großen Vorteil, dass sie bei den eingestellten 3,5 bar eine sehr gute Selbstreinigung vorweisen können. Optionale Dammräumer können besonders bei leichten Böden sinnvoll sein.

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Die Alternative: AS-Diagonalreifen

Für Standorte die nicht so sensibel bei den Keimbedingungen sind, kann die Cirrus 03 alternativ auch mit einfachen AS-Diagonalreifen in einer ähnlichen Dimension (15.0/55-17) ausgerüstet werden. Der Eigenantrieb ist mit den kurzen Stollen sehr gut und die Maschine ist damit auch leichtzügig. Kompromisse liegen in der gezielten Rückverfestigung: Die AS-Reifen können insbesondere in trockenen Jahren den Bodenschluss nicht so gut herstellen wie die Matrix-Reifen.

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Die Säversicherung! (1) Saeversicherung_gesamt_d1_200402

Die Säversicherung!

1. Bei großer Trockenheit – Prinzip Wasserpumpe:
Die rückverfestigten Streifen sorgen für den Bodenschluss direkt in der Saatreihe. So erreicht das Kapillarwasser auch bei Trockenheit den Keimling. Eine streifenweise Rückverfestigung sorgt dafür, dass Ihr Boden wie eine Wasserpumpe arbeitet. Jeder Tropfen zählt!

2. Bei großer Nässe – Prinzip Drainage:
Der lockere Boden nimmt Regen sehr gut auf und speichert ihn. Große Niederschlagsmengen versickern einfach in den ungewalzten, losen Bereichen. Einer Bodenerosion wird somit vorgebeugt. Hier arbeitet Ihr Boden wie eine Drainage. Zwischen den Reihen bleibt selbst bei schweren, nassen Böden noch genügend lose Erde zur Verfügung, um das Saatgut mit losem Boden zu bedecken.

3. Gasaustausch – Prinzip Lunge:
Durch den lockeren Boden findet weiter ein Gasaustausch statt, sodass die Wurzeln atmen können.

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Weiterführende Links

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