Großflächen-Säkombination Cirrus 03-CC mit MultiBoom-Steuerung

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Exakte Ausbringung verschiedener Fördergüter in einer Überfahrt

Exakte Ausbringung verschiedener Fördergüter in einer Überfahrt

Neben der reinen Saat von Getreide gibt es neue ackerbauliche Herausforderungen, die die gleichzeitige Ausbringung mehrerer Fördergüter bei einer Überfahrt erfordern. So gibt es jetzt die Cirrus 4003-CC, 4003-2CC und 6003-2CC, die neben dem 2-Kammerbehälter auch über eine zweite Scharschiene mit FerTeC-Scharen verfügen. Im Double-Shoot-Verfahren können so die Fördergüter in den jeweils optimalen Tiefen platziert werden. Damit die Cirrus-CC mit ihren beiden Dosierern und beiden Abgabepunkten sehr exakt automatisch über GPS-Switch am Vorgewende ein- und ausschalten kann, führt AMAZONE für die Cirrus 03 zur Agritechnica die MultiBoom-Steuerung ein.

GPS-Switch (Section Control) in Verbindung mit Single-Shoot oder Double-Shoot
Die Ausbringung von Saatgut und Dünger in eine Säfurche lässt sich beim Typ Cirrus-C über das sogenannte Single-Shoot-Verfahren realisieren. Dazu werden das Getreide und der Dünger separat voneinander über zwei Dosierer und eine Förderstrecke dem Säschar zugeführt. Es gibt also für die beiden Saatgüter nur einen Abgabepunkt. Bei dieser sogenannten MultiBin- Anwendung schalten die beiden Dosierer über GPS-Switch am Vorgewende zeitgleich ein und aus. 

Bei der Cirrus-CC wird das Saatgut und der Dünger über zwei unterschiedliche Dosierer dosiert und an zwei unterschiedlichen Punkten im Double-Shoot-Verfahren platziert. Da bei der Cirrus-CC das FerTeC-Schar vor der Walze und das Säschar hinter der Walze läuft, muss GPS-Switch die beiden Dosierer zeitlich versetzt schalten. Damit der Dünger räumlich genau am gleichen Punkt am Vorgewende eingeschaltet und ausgeschaltet wird wie das Saatgut. Dieses zeitlich versetzte Ansteuern von mehreren Dosierern ist mit der neuen MultiBoom-Steuerung möglich.

Im Terminal kann der Fahrer entscheiden, ob eine Cirrus-CC mit 2-Kammerbehälter als MultiBin oder MultiBoom geschaltet werden soll. Die genauen Schaltzeitpunkte können vom Fahrer definiert und ins Terminal eingegeben werden. Sollte die Cirrus-CC zusätzlich noch mit einer GreenDrill ausgestattet sein und über drei elektrische Dosierer verfügen, kann auch dies über die Software entsprechend angesteuert werden.