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Walzendüngerstreuer Amazone HDG Nr. 1 mit 3 m Arbeitsbreite

Im Jahr 1915 hat der AMAZONE Gründer Heinrich Dreyer sein erstes Patent auf einen Walzendüngerstreuer angemeldet. Damals war noch der Kettendüngerstreuer das Maß aller Dinge. Der Nachteil dieser Streuer war, dass sie sehr schwer, rostanfällig und teuer waren und die Streuorgane bei feuchtem Dünger zuschmierten. Gebaut und verkauft wurden die AMAZONE Walzenstreuer dann ab dem Jahr 1917.

Der Walzenstreuer war leichtzügig, einfach zu reinigen und erschwinglich im Preis. Ob trocken oder feucht – alle Dünger konnten gleichmäßig ausgestreut werden. Ab dem Jahr 1922 trat der AMAZONE Walzenstreuer einen regelrechten Siegeszug an und Anfang der 1930er-Jahre übernahm AMAZONE bei den Düngerstreuern die Marktführerschaft.

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Grenz- und Randstreuen in Perfektion mit dem AMAZONE Limiter

Im Jahr 1958 kam dann der Zweischeibenstreuer von Heinz Dreyer hinzu, der mit seiner Technik zum Vorbild von allen Streuern dieser Welt wurde. Dieser Streuer durchlief eine umfangreiche Entwicklung, bis er heute mit einer modernen Wiegetechnik zur Überwachung der auszubringenden Düngermenge, einer automatischen Streufächerüberwachung Argus-Twin, eines automatischen Seitenwindausgleichs (WindControl) und in Arbeitsbreiten bis zu 50 m geliefert werden kann. Mit dieser Technik wird bei allen Düngersorten und Witterungsverhältnissen ein gleichmäßiges Streubild mit einem Variationskoeffizienten von unter 5 % erreicht. AMAZONE bleibt auf diesem Gebiet Marktführer.

So wurden von AMAZONE in mehr als 100 Jahren über 250.000 Walzenstreuer und über 950.000 Zweischeibenstreuer sowie Pneumatikstreuer, das heißt über 1,2 Millionen Dünger-streuer in alle Welt ausgeliefert.