AMAZONE auf Friedensfahrradtour

Azubis realisieren die Idee von Johannes Trieb

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Aktionskünstler Volker- Johannes Trieb bei der Übergabe seines ausgebauten Fahrrads mit (von links): Matthis Kühn (Auszubildender), Tim Schade (Ausbildungsleiter), Dr. Justus Dreyer, Bettina Dreyer (Inhaberfamilie) und Helmut Kemper (Kulturbüro Landkreis Osnabrück).

Anlässlich des 375. Jubiläums des Westfälischen Friedens wurde von der Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land zusammen mit dem Münsterland e. V. eine Radtour geplant. Diese führte an zwei Wochenenden im April entlang der 163 Kilometer langen Friedensroute zwischen Münster und Osnabrück. Dabei unterstützten unsere Auszubildenden von AMAZONE eine Idee des Künstlers und Bildhauers Volker- Johannes Trieb und entwickelten für sein Transportfahrrad eine Art Druckmaschine, die auf ausgewählten Abschnitten der Route und vor den Rathäusern mit biologisch abbaubarer Farbe eine Friedensbotschaft auf den Asphalt gesprüht hat. Mit großem Erfindungsgeist und Engagement hatte das Team um Ausbildungsleiter Tim Schade und dem Auszubildenden Matthis Kühn ein paar Monate an dem besonderen Druckerfahrrad gearbeitet. Dafür entwickelten und verbauten sie auf der Fahrradplattform eine Pumpe, Farbbehälter, Steuerung und ein Düsenmodul. Die Konstruktion war erfolgreich. Bei der Auftaktveranstaltung in Osnabrück brachte Trieb vor dem Rathaus das Zitat von Erich Maria Remarque „Ich dachte immer, jeder ist für den Frieden“ in 40 cm großen Buchstaben auf das Pflaster.

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