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Strohschneider „Ritzratz No. 1“ mit ­zurückgeklapptem Messer, 1912

In den ersten Jahren des Bestehens, als unsere Firma noch Heinrich Dreyer Landmaschinenfabrik hieß, wurden zur Abrundung des Fertigungsprogramms neben Buttermaschinen auch Strohschneider hergestellt. Nachdem die Strohbunde ausgedroschen waren, schnitt man sie von Hand in unterschiedliche Stücke. Das in verschiedenen Längen zerschnittene Stroh verwendete man zum Einstreuen, aber auch zum Verfüttern, vor allem in Notzeiten. Der Strohschneider „Ritzratz“ wurde einige Jahre und in großen Stückzahlen produziert.

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„Strohfix“ mit ­zurückgelegter Schutzvorrichtung, 1925

Schon unter dem Namen Amazonenwerk wurde im Jahr 1925 der Strohschneider „Strohfix“ entwickelt, der mit einem Antrieb über eine Riemenscheibe motorisch betrieben wurde. Diese kostspieligere Maschine war für größere Bauernhöfe gedacht. Vom „Strohfix“ wurden allerdings nur wenige Exemplare produziert. Zu der Zeit konzentrierte sich Heinrich Dreyer schon stärker auf den Kartoffelsortierer „Federkraft“.