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Ausgabe 38 - 10/2019

Zeitschrift der AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG für Mitarbeiter/-innen, Kunden und Freunde des Hauses.

Bericht zur aktuellen Lage

Vom 10. bis 16. November öffnet in Hannover wieder die weltweit größte Messe für Landtechnik, die „Agritechnica“ ihre Pforten. Die Stimmung im Umfeld der Messe ist in diesem Jahr etwas abwartend. Das Frühjahr und der Frühsommer waren wiederum sehr trocken, dennoch ist die Ernte erfreulicherweise in den meisten Regionen durchschnittlich oder sogar besser als im Vorjahr ausgefallen. Die andauernden Diskussionen um die richtigen Maßnahmen zu Klimaschutz, Artenvielfalt und Tierwohl führen aber im Augenblick zu Zurückhaltung und Verunsicherung bei den Landwirten. Hier wünscht man sich klarere Perspektiven aus der Politik. Viele Landwirte warten jetzt erst einmal die Preisentwicklung für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Herbst ab.

Erfreulicherweise haben wir bei Amazone in vielen Regionen wie in Frankreich und England Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Somit liegen auch in diesem Jahr unsere Verkäufe annähernd auf Vorjahresniveau. Zudem haben sich unsere Neuentwicklungen im Einsatz ausgezeichnet bewährt und stoßen am Markt auf sehr große Resonanz. Von daher schauen wir weiter optimistisch in die Zukunft. Machen Sie sich gerne selbst ein Bild von unseren neuen Produkten und besuchen Sie unseren schon fast traditionellen „Stand zum Wohlfühlen“ auf der Agritechnica. Wir möchten Sie schon jetzt ganz herzlich dazu einladen und freuen uns auf möglichst viele gute Fachgespräche mit Ihnen.

Ihre Geschäftsleitung der AMAZONEN-WERKE

Amazone blüht, wächst und gedeiht!

Niederlassung Debrecen

Die rasante Entwicklung bei den AMAZONEN-WERKEN schreitet fort. Die Fertigung in unserem neuen Werk in Bramsche ist vor einem Jahr mit der UX-Serie angelaufen. Inzwischen werden auch die Dreipunkt-Spritzen UF 01 und UF 02 am neuen Standort montiert. Zurzeit stehen wir vor der Herausforderung, das neue Ersatzteillager am Standort Leeden in Betrieb zu nehmen.

Für 7 Mio. € sind die insgesamt ca. 9.000 m² großen Hallenflächen mit einer komplett neuen Lagerlogistik für mehr als 40.000 ErsatzteilArtikel ausgestattet worden. Unsere neue Niederlassung im ungarischen Debrecen wurde im September eröffnet. Bereits im Juni ist die neue Filiale der Amazone Ltd. in Doncaster in Großbritannien ihrer Bestimmung übergeben worden. Man kann also sagen: Amazone wächst und gedeiht!

Neu bei Amazone

Hackmaschine von Schmotzer

Die Schmotzer Hackmaschine – dynamisch – kompetent
Das Programm der Maschinen für den modernen Pflanzenbau bei Amazone war bislang schon ziemlich komplett. Was bisher noch fehlte, waren Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung.

Diese Lücke haben wir inzwischen auch gefüllt, indem wir am 1. Januar die Hacktechnik der Firma Schmotzer übernommen haben. Die mechanische Unkrautbekämpfung bei allen Reihenkulturen hat neben der Einsparung an Pflanzenschutzmittel zusätzlich den großen Vorteil, dass durch die Bodenlockerung die Wasserverdunstung vermindert wird.

Die Firma Schmotzer hat auf diesem Sektor die längste Erfahrung der Branche, einen außerordentlich guten Ruf und stellt Geräte bis zu einer Arbeitsbreite von 12 Meter her. Damit beim Hacken keine Nutzpflanzen beschädigt werden, sorgen von einer Kamera gesteuerte Hydraulikzylinder für die exakte Führung in den Reihen.

Mit der Hacktechnik der Firma Schmotzer hat Amazone einen ganz wichtigen Baustein für die Zukunft im Produktportfolio erworben.

Hektor in Russland

Der Aufsattel-Drehpflug Hektor leistet gerade Großes in Russland. Nein – nicht der berühmte Heerführer Trojas aus der griechischen Mythologie, sondern der Amazone Pflug „Hektor“. Dass dieser Heldentaten vollbringt, sagt jedenfalls Betriebsleiter Alexey Novichihin vom Landbetrieb Baskakowo OOO. Er formuliert es so: „Wir hatten ein top Arbeitsergebnis, keine Probleme und keinen Ausfall!“

Dem Betriebsleiter gefällt vor allem die einfache Handhabung des Pflugs und seine enorme Leistungsfähigkeit. Der Hektor wird von Herrn Novichihin auf den Schwarzerde-Böden der Region südliches Tula-Gebiet eingesetzt. Hier pflügt der Hektor die Ernterückstände stets akkurat unter und glänzt dabei mit einer beeindruckenden Flächenleistung: Ausgerüstet mit der Scherbolzen-Steinsicherung meisterte der 8-scharige Aufsattel-Drehpflug allein in der Saison 2018 zuverlässig über 1.900 Hektar.

Hektors Partner bei der Arbeit ist der Kirowez K 744. Dieser schwere Traktor mit Allradantrieb und Knicklenkung ist in Russland weit verbreitet und zieht den großen Pflug durch die Felder. Die beiden sind ein gutes Team, denn mit dem Amazone Pflug „Hektor“ im Schlepptau braucht der Traktor 30 Prozent weniger Zugkraft als beim vorherigen Pflug. So wird der Dieselverbrauch deutlich reduziert. Das schont die Kasse des Betriebes, Hektors Gefährte Kirowez lebt viele Jahre länger und Herr Novichihin freut sich.

Amazone präsentiert sich

Was junge Lohnunternehmer wissen wollen

Die Lohnunternehmer aus NRW wurden auf ihrer Reise vom ­Amazone Verkaufsleiter (DE/AT) Roland Kratz begleitet (hintere Reihe, erster von links).
Wie werden eigentlich Pflüge gebaut? Eine Antwort auf diese Frage haben junge Lohnunternehmer aus Nordrhein-Westfalen bekommen, die im Rahmen einer Exkursion ihres Arbeitskreises unsere Pflugfabrik in Mosonmagyaróvár in Ungarn besucht haben. Dort ließen sich die Teilnehmer Anfang März von Werksleiter Martin Wilken die Organisationsabläufe und Fertigungsprozesse des Werkes zeigen. Sie konnten live miterleben, wie am Werkseingang das Rohmaterial angeliefert wird und am Ausgang die fertigen Pflüge die Hallen verlassen. Dabei besonders bemerkenswert: Die Pflugschare erhalten bei Amazone mit dem ©plus-Härteverfahren eine spezielle, sehr anspruchsvolle Wärmebehandlung zur Verbesserung von Qualität und Haltbarkeit.

Viele der jungen Lohnunternehmer hatten bereits gute Erfahrungen mit Amazone Technik gemacht. Ein junger Mann berichtete begeistert über die Leistungsfähigkeit unserer Neuerwerbung, der Schmotzer-Hacktechnik. In den Gesprächen mit der Gruppe wurde deutlich, dass die mechanische Unkrautbekämpfung eine immer größere Rolle spielt.

Wir wissen, dass Lohnunternehmer in Europa zukünftig eine immer größere Bedeutung haben werden. Der harte Dauerbetrieb in einem Lohnunternehmen stellt höchste Anforderungen an die Qualität der eingesetzten Technik. Darum legen wir bei unseren Maschinen schon seit langem größten Wert auf maximale Leistungsfähigkeit, sehr hohe Belastbarkeit und einen ausgezeichneten Kundendienst.

AMAZONE S.A. – Säen wie Gott in Frankreich

Florent ­Guilleman mit dem gesamten Team von AMAZONE S.A.

Leben wie Gott in Frankreich – das gilt im Volksmund als Inbegriff des guten Lebens mit genussvollen Lebensmitteln in guter Qualität. Aber wussten Sie auch, dass Frankreich das wichtigste und größte Agrarland in Europa ist? Der Satz aus dem Volksmund hat also durchaus seine Berechtigung, aber das viel zitierte gute Leben funktioniert natürlich nicht ohne leistungsfähige Sämaschinen und professionelle Agrartechnik. Schon seit 1948 ist Amazone deshalb in Frankreich präsent und verkauft Maschinen aller Art im Nachbarland. Begonnen hat alles, als die Firma L. Bara aus Versailles – also gar nicht weit vom berühmten Schloss des Königs Ludwig XIV. – unsere Vertretung übernahm.

Da es aber hier schon bald wieder zu eng wurde, baute die Firma L. Bara in Méré westlich von Paris ein neues großes Lager mit Gleisanschluss.

Nachdem der Geschäftsführer und Schwiegersohn von Bara 1988 in den Ruhestand ging, stieg Amazone noch tiefer in den wachsenden französischen Markt ein, kaufte die Vertretung und baute ein eigenes neues Verwaltungsgebäude. Die Geschäfte liefen immer besser, deshalb wurde auch das Lager in Méré bald wieder zu klein. Daher eröffnete Amazone 2009 mit unserem damaligen Geschäftsführer Jean Pelikan eine neue großzügige Niederlassung in Auneau in der Nähe von Chartres auf – mitten in dem wichtigsten Agrargebiet.

Auf dem über 11 Hektar großen Gelände ist jetzt nicht nur Platz für Büros, Lager, Schulungs- und Ausstellungsräume, sondern auch Fläche für Vorführungen und Feldversuche. Anfangs vertrieb Amazone hier auch noch das Krone-Programm, doch seitdem Krone das in eigener Regie übernommen hat, nutzen wir die Räumlichkeiten in Auneau ganz für uns alleine. Das war eine gute Entscheidung, denn inzwischen hat sich unser Programm noch mehr erweitert. Heute sind wir sehr froh, dass wir diese vielfältigen Möglichkeiten haben, um unsere Kunden und Besucher optimal zu betreuen. Der jetzige Geschäftsführer unserer französischen Tochter, Florent Guilleman, trägt erheblich zum Gesamterfolg unseres Unternehmens bei. Die Niederlassung in Auneau feierte nun schon ihr 10-jähriges Jubiläum – wir gratulieren herzlich!

Es war einmal

Das muss schnell gehen – der TiefladerSteil-Kipper von Amazone (1950)

Es muss schnell gehen – so lautete oft das Motto im Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre. In der Zeit des Wiederaufbaus mussten die Menschen viel Material transportieren, viel aufbauen und viele Lebensmittel produzieren. Ein großes Thema war die Rationalisierung der Landwirtschaft. In dieser Zeit entstanden eine Menge neuer Ideen. Auch Amazone widmete sich neuen Technologien und entwickelte ein landwirtschaftliches Transportgerät, das universell einsetzbar war: Den Tieflader-Steil-Kipper. Der Clou dabei: Das Universalfahrzeug war einerseits ein ideales kleines Transportmittel, konnte andererseits aber auch durch den Anbau eines Düngerstreuers zu einem großflächig arbeitenden Streuer erweitert werden. Außerdem war es möglich, den Kipper als Pferde- und Traktoranhänger zu nutzen. Für den Transport von Feldfrüchten oder Schüttgut konnte der Fahrer das Gefährt ganz einfach durch Kippen entleeren.

Aber nicht jede gute Idee setzt sich gleich im ersten Anlauf durch – manchmal sind Erfindungen einfach ihrer Zeit voraus. Die Produktion des „Steil-Kippers“ wurde deshalb schon bald wieder eingestellt.

Doch im zweiten Anlauf wurde die Sache zu einem Erfolg. Denn Amazone entwickelte aus dem ursprünglichen Fahrzeug einfach einen klassischen Kipper, der um einen Düngerstreuer und zusätzlich auch um ein Streuaggregat erweitert werden konnte – und schon wurde der Kipper zum Dungstreuer. Diese Entwicklung wurde dann zum Erfolgsschlager. Einer der ersten Anwender – somit ein Kipper-Pionier – war übrigens unser Nachbar Karl Wiendieck mit seinem Pferd „Max“. Sie sehen ihn auf einem damaligen Werbeplakat mit der programmatischen Überschrift „Das geht schnell“.


Leitende Mitarbeiter bei Amazone

Eine bemerkenswerte Karriere: Roland Kratz

Roland Kratz vor seiner pneumatischen Aufbausämaschine Amazone AD-P

Wussten Sie, dass in unserem Unternehmen gelernte, passionierte Landwirte arbeiten, die zugleich studierte Diplom-Ingenieure sind? Roland Kratz ist einer von ihnen. Sein großer Vorteil: Er weiß, wovon er redet. Er vereint ein großes landwirtschaftliches Wissen, Erfahrungen aus mehreren großen internationalen Agrartechnik-Unternehmen und sein Ingenieurstudium zu einem einzigartigen überzeugenden Rundum-Know-How.

Das spüren die Kunden. Wenn Roland Kratz als Verkaufsleiter der AMAZONEN-WERKE für Deutschland und Österreich zu Händlern und Landwirten kommt, dann kann er mit ihnen auf Augenhöhe sprechen. Das wirkt sehr überzeugend – weil er selbst schon mit solcher Technik gearbeitet hat, weil er weiß, wie die Maschinen funktionieren und was sie zu leisten vermögen.

Die Landwirtschaft hat ihn schon als Kind begeistert und wurde immer mehr zu seiner Leidenschaft. Der spätere Diplom-Agraringenieur verbrachte schon als Jugendlicher seine Ferien und seine Freizeit auf Höfen und packte dort als Erntehelfer an. Später gründete er im Nebenerwerb seinen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. Um neben der Praxis auch konzeptionell fit zu sein, begann er 1993 ein Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn und machte dort 1999 seinen Abschluss als Diplom-Agraringenieur.

Seine bisherige berufliche Entwicklung steht ganz im Zeichen von renommierten agrartechnischen Unternehmen. Nach seinem Studium begann Herr Kratz bei einem großen US-amerikanischen Landmaschinenhersteller, dort stieg er zum Bezirksleiter und Produktmanager auf. 2003 wechselte er dann zu einem deutschen Unternehmen aus der Erntetechnik, wo er seinen Weg als Vertriebsleiter und Prokurist in der Geschäftsleitung fortsetzte. 2016 wechselte er zu uns. Wir wünschen Herrn Kratz weiterhin viel Erfolg und Freude bei der Arbeit in unserem Unternehmen!

Ein treuer Amazone Händler

K & H Landmaschinenhandel Köppen + Helmig GmbH

Das K & H-Team und die Geschäftsführer Peter Köppen und Ulrich Helmig (v. l. n. r.)

Das Unternehmen K & H Landmaschinenhandel Köppen + Helmig GmbH in Jacobsdorf, einer der größten Händler in Brandenburg, wurde bald nach der Wende gegründet. Es liegt sehr verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A12 zwischen Frankfurt/ Oder und Berlin und bietet ein 1250 qm großes Firmengebäude inkl. einer Ausstellungs- und Unterstellhalle.

Mit inzwischen 30 Mitarbeitern wird dort Amazone Technik verkauft, ideal ergänzt durch Produkte von Claas. Ganz besonders kümmert sich K & H um einen guten Service und Kundendienst mit einer starken und hoch motivierten Mannschaft.

Die AMAZONEN-WERKE bedanken sich für die besonders gute Zusammenarbeit und wünschen dem tüchtigen Unternehmen K & H alles Gute für die Zukunft

Forschung, Entwicklung, Auszeichnungen

iF Design Award 2019 für AmaTron 4

Ein weiterer Design-Erfolg für Amazone: Das Amazone ISOBUSTerminal AmaTron 4 ist mit dem begehrten iF Design Award 2019 ausgezeichnet worden. In der Begründung wurden besonders die intuitive Bedienung und das einzigartige Gehäuse des Terminals im Tablet-Stil als beispielhaftes Industriedesign hervorgehoben.

Die Jury konnte das neue Interface in Teilen selbst testen und die gewonnenen Eindrücke auf ergonomischer Ebene in die Bewertung einfließen lassen. Das Terminal ist eine komplette Eigenentwicklung von Amazone. Für das ästhetische Äußere und die sehr gute Bedienbarkeit des AmaTron 4 ist das Amazone Designteam verantwortlich, das sowohl die Hardware als auch das Konzept für das Interface, also die Bedienoberfläche, maßgeblich gestaltet hat.

Der Wechsel zwischen den verschiedenen ­Anwendungen erfolgt mit Hilfe des App-Karussells sehr komfortabel durch eine Wischgeste.

Das Terminal AmaTron 4 bietet eine einfache und schnelle Navigation im Tablet-Stil. Dank des 8-Zoll großen reflektionsarmen Multitouch-Farbdisplays wird ein komfortables Arbeiten auch während der Fahrt mit komplexen Maschinen und Maschinenkombinationen zur Selbstverständlichkeit. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Anwendungen wurde mit Hilfe des App-Karussells sehr intuitiv gestaltet. Per Fingerwisch gelangt man schnell und einfach durch das klar strukturierte Bedienmenü. Der iF Design Award ist einer der international renommiertesten Design-Auszeichnungen

Starke Partner

Firma Claas Main-Donau GmbH & Co. KG

Maschinenübergabe von Amazone an die Niederlassung Vohburg: Pantera 4502-H, 3 x UX 4200, UX 3200

Die Firma Claas in Gollhofen ist einer der größten LandtechnikHändler in Süddeutschland. Mit 16 Filialen und 160 Mitarbeitern stellt dieses Handelsunternehmen einen sehr wichtigen Partner der Landwirtschaft dar. Seit ein paar Jahren gehören auch die AMAZONEN-WERKE zu den Hauptlieferanten und sind damit ein idealer Partner, da das Amazone Programm perfekt zu dem Claas Programm passt, ohne jegliche Überschneidung. Claas ist der Spezialist für die Erntetechnik bzw. für die Grünlandwirtschaft während sich Amazone auf Bodenbearbeitung, Saat und Pflanzenpflege konzentriert.

Die besondere Stärke der Firma Claas Main-Donau ist die gute Betreuung der Kunden mit einem schlagkräftigen Kundendienst, einer leistungsfähigen Werkstatt und Ersatzteillager. Das ist besonders wichtig, da die moderne Landwirtschaft immer komplizierter wird. Die tüchtigen Spezialisten der Firma Claas Main-Donau werden tatkräftig unterstützt durch unsere eigenen Werksbeauftragten Herrn Bisle und Herrn Heß, die mit ihrer jahrelangen Erfahrung die Verkäufer mit Rat und Tat bei wichtigen Beratungen helfen können. Wir danken dem tüchtigen Claas-Team mit ihrem Geschäftsführer Herr Christian Hussmann sowie dem Verkaufsleiter für nicht Claas-Produkte Herr Gerhard Schmidt für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen auch weiterhin viel Erfolg und Freude bei der Arbeit.

Amazone Vertretungen auf der ganzen Welt

FPC Aprocomteh SRL, Chişinău, Republik Moldau

Die Republik Moldau ist ein kleiner selbstständiger Staat zwischen Rumänien und der Ukraine. Diese Republik ist ein sehr schönes Land, das sich mit dem Kerngebiet zwischen den Flüssen Dnister und Pruth befindet und damit in der historischen Landschaft Bessarabien. Die Region ist flachwellig und teilweise durch Hügel mit bis zu 429 m Höhe geprägt. Das warme, trockene Klima ermöglicht Wein- und Obstbau in großem Maßstab. Die Landwirtschaft ist in allen Landesteilen vertreten, so viel, dass es sich lohnt, sich darum zu kümmern.

Seit dem Vorjahr hat Amazone dort einen Repräsentanten, das ist der Händler Aprocomteh in der Hauptstadt Chişinău (deutsch Kischinau). Dieser vertritt auch die Firma Deutz-Fahr. 

Die Geschäftsführer der Firma Aprocomteh sind Herr Anatol David und Herr Ion Cotorobai, die mit einem tüchtigem Team den Verkauf bereits kräftig in Gang gebracht haben. Sie haben festgestellt, dass das Interesse der Bauern an der Amazone Technik ständig steigt. Eine schöne Anzahl unserer Maschinen haben Sie bereits an Ihre Kunden verkauft und wollen sich in nächster Zeit intensiver bei uns schulen lassen, um mit der immer anspruchsvoller werdenden Technik besser vertraut zu werden.

Wir freuen uns über die schönen Erfolge und werden die strebsame Mannschaft gerne nach besten Kräften unterstützen

Amazone Niederlassung

40-jähriges Jubiläum in Gablingen

400 Gäste, unsere Händler, Lohnunternehmer und Landwirte feierten im Juni dieses Jahres das 40-jährige Jubiläum unserer Niederlassung in Gablingen bei Augsburg. Aus Gaste waren Andreas Hemeyer, Mitglied der Geschäftsleitung, und der Vertriebsleiter Roland Kratz, erschienen, um die Festrede und einen Rückblick auf die Entwicklung zu halten. Unsere Niederlassung Gablingen ist inzwischen ein wichtiger Standort für den Vertrieb, Service und vor allem für Schulungen in Süddeutschland geworden und soll noch weiter ausgebaut werden.

Eine spannende Zeitreise mit einer historischen Amazone Spritze von vor 50 Jahren, Oldtimer-Traktoren der Fa. Schlüter und aktueller moderner Technik präsentierte unser Verkaufsförderer Michael Endrös. Anschließend fanden praktische Vorführungen der neuesten Technik statt. Das wurde für die Zuschauer zu einem faszinierenden Erlebnis.

Am Sonntag des Festwochenendes wurden die praktischen Einsätze der Amazone Technik mit einem klassischen Frühschoppen mit Weißwürsten und Blasmusik begleitet. Dazu fanden Beratungsgespräche mit zahlreichen interessierten Kunden statt.

Wir freuen uns über die vielen netten Besucher und bedanken uns bei unserem Amazone Team Süd für die hervorragende Organisation des schönen Jubiläumsfestes.

Ständig unterwegs für Amazone

Lukas Fohringer, Wirtschaftsingenieur, Verkaufsförderer für Österreich

Vor der Anhängesäkombination Cirrus 3003 Compact (v. l. n. r.): David Scheper, Amazone Verkaufsförderer Lukas Fohringer und Helmut Scheper

Herrn Lukas Fohringer wurde die Liebe zur Landwirtschaft in die Wiege gelegt. Aufgewachsen auf dem Land- und Forstbetrieb seines Vaters, richtete er auch seine Ausbildung gezielt auf die Agrartechnik aus. Schon als Schüler saß er bei einem Lohnunternehmer auf dem Traktor oder arbeitete in einer Schlosserwerkstatt.

Nach der Ausbildung im Francisco Josephinum Wieselburg absolvierte er erstmals seinen Dienst beim Österreichischen Bundesheer, bevor er mit dem Studium an der Fachhochschule Wiener Neustadt startete und im Mai 2019 zum Abschluss brachte. In die Dienste der AMAZONEN-WERKE trat er 2017 als Verkaufsförderer ein, wo er landesweit unsere Kundschaft betreut und die Werksbeauftragten unterstützt.

Wir freuen uns, dass Herr Fohringer sich für diese Aufgaben bei uns entschieden hat, denn Amazone braucht Menschen mit Engagement und Fachkenntnissen in einer Branche, die technisch immer anspruchsvoller wird. Wir wünschen ihm neben einer erfolgreichen Tätigkeit auch Freude bei seiner Arbeit.

Sonstiges

Hoher Besuch bei Amazone

Bundesministerin Julia Klöckner im Gespräch mit den Amazone ­Geschäftsführern Christian Dreyer (rechts) und Dr. Justus Dreyer (links).

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner hat sich bei einem Besuch der AMAZONEN-WERKE in Hasbergen über neue Möglichkeiten der Digitalisierung in der Landwirtschaft und eine umweltschonendere Produktion informiert. Der Ackerbau steht vor ständig neuen Herausforderungen, berichteten Amazone Geschäftsführer Christian und Dr. Justus Dreyer. Die Pflanzenschutzmittel sind gezielter einzusetzen, die Düngereffizienz zu erhöhen. Auch die Klimaveränderung müsste in den Verfahren Berücksichtigung finden und ein geringerer CO2-Ausstoß ist anzustreben. „Die Lösung besteht nicht alleine in der Digitalisierung, aber sie ist ein wichtiger Baustein“, sagten die Dreyers. Und sie schreite immer weiter voran.

„Im »smart farming«, also der Automatisierung der Geräte, sind wir entwicklungsmäßig schon sehr weit“, berichteten die Geschäftsführer. Diese Auffassung teilte die Ministerin und war besonders fasziniert vom intelligenten Sensor-Düsen-System AmaSpot.

Neben den beiden Amazone Geschäftsführern Christian und Dr. Justus Dreyer beteiligten sich Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück und MdB Dr. Mathias Middelberg an den Gesprächen mit Ministerin Klöckner.

Am Ende des Besuchs zog Frau Klöckner ein sehr positives Fazit: „Es ist spannend, an welchen neuen Aspekten und Effizienzsteigerungen in der Landmaschinenindustrie bereits gearbeitet wird.

AMAZONE Ltd. – neue Freunde auf der Insel

Die Amazone Familie hat eine Menge neuer Freunde in Britannien gefunden. Dass die „Amazonen“ sich viele Jahre halten und sich auch als Gebrauchtmaschinen gut verkaufen lassen, hat sich schon seit Jahren als Qualitätsmerkmal auf der Insel herumgesprochen. Ein sichtbarer Beweis dafür war unser großes Familienfest zur Eröffnung unserer neuen Niederlassung in der Nähe von Birmingham/Großbritannien, zu dem am 22. Mai rund 500 Gäste kamen.

Schon seit 1982 besteht inzwischen unsere Vertriebstochter in Großbritannien mit dem Namen „AMAZONE Ltd.“ Wegen der großen Nachfrage und der Expansion ist AMAZONE Ltd. vor kurzem umgezogen. Nun gibt es einen neuen Standort: Nachdem der Platz in Harworth, Doncaster bei Birmingham zu eng wurde, haben wir vor zwei Jahren die kleine Orchard-Farm in der Nähe mit etwa 12 Hektar Land gekauft und eine neue, großzügige Niederlassung gebaut. Zur Eröffnungsfeier zeigten wir ganz offiziell unser komplettes Programm (AMATECHNICA). Die Amazone Maschinen begeisterten mit ihrer exzellenten Technologie und Leistungsfähigkeit alle Besucher.

Unser Geschäftsführer Herr Simon Brown – übrigens ein „Urgestein“, der von Anfang an in unserer Ltd. gearbeitet hat – hatte dazu ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Zu den geladenen Gästen zählten Freunde des Hauses, Landwirte und unsere Händlerpartner. Aus unserem Stammwerk in Gaste waren die beiden Geschäftsführer Christian Dreyer mit seiner Frau Bettina und Dr. Justus Dreyer sowie der Gesamtvertriebsleiter Herr Hemeyer angereist. Bei herrlichem Wetter ließen sich die Gäste mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnen.

Alle Teilnehmer des großen Familienfestes konnten mit der Überzeugung nach Hause gehen, dass Amazone auch in Zukunft in Großbritannien ein starker, zuverlässiger und weiter wachsender Partner sein wird.

Privatmuseum in Hammesdamm bei Lastrup

Ein Amazone Fan der besonderen Art ist Gerd Böhmann in Hammesdamm. Ursprünglich Landwirt und Lohnunternehmer ist er komplett mit dem Amazone Programm ausgestattet und arbeitet damit in seiner Kundschaft. Irgendwann sammelte er dann auch historische Amazone Maschinen, soweit er sie noch nicht selber in seinem Bestand hatte. Zusammen mit seinen Freunden und Nachbarn richtete er vor über 10 Jahren in seiner Scheune das Museum ein und empfängt dort Gruppen von nah und fern.

Gerd Böhmann (vordere Reihe, 2 v. l.) zusammen mit Freunden und Nachbarn

Mit seinem aktuellen Maschinenprogramm führt er auch Lohnarbeiten in der Umgebung aus, darunter auch mit einem Einzelkornsägerät ED und einer sehr anspruchsvollen Säkombination. Dabei setzt er sogar einen Amazone Pflug Cayron ein, wie er sagt, „sehr zur Zufriedenheit seiner Kunden“.

Wir freuen uns sehr über die große Begeisterung des Herrn Gerd Böhmann und wünschen ihm auch weiterhin viele erfolgreiche Einsätze mit seinen Amazonen.

Amazone präsentiert sich

Die AMATECHNICA – Begeisterung in Russland

Russland ist für Amazone einer der wichtigsten Märkte – und die Nachfrage nach Amazone Maschinen wächst stetig. Bester Beweis dafür war der Allrussische Feldtag namens „AMATECHNICA 2019“, den wir vom 18. bis 19. Juni zum zweiten Mal in der Region Samara am Ostufer der Wolga organisiert haben. Dort trafen sich Landwirte, Vertreter landwirtschaftlicher Betriebe und Landtechnik-Händler aus 45 Regionen Russlands. Am ersten Tag zählten wir rund 400, am zweiten Tag sogar 750 Besucher.

Dmitri Gujo, Exportleiter Russland der AMAZONEN-WERKE, beschrieb das Amazone Leitmotiv mit diesen Worten: „Unser ständiges Prinzip ist es, ein zuverlässiger Partner der Landbetriebe zu sein und einen hochwertigen Service zu bieten.“

Am ersten Tag fand die AMATECHNICA auf dem Gelände des großen russischen Werks von AMAZONE EUROTECHNIKA AG statt, das im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Vadim Smirnov, Generaldirektor von EUROTECHNIKA, sagte: „Wir können stolz sein. Heute gehört unser Werk zu den fünf größten Landmaschinenherstellern in Russland.“ Die Lieferungen von Maschinen aus Samara hätten sich in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht, der Export verdoppelt. Bei der Werksbesichtigung konnten die Gäste modernste Agrar- und Produktionstechnik sehen – von der Hochleistungslackierlinie über Roboter-Schweißanlagen bis zum einzigen Mineraldüngerlabor in Russland.

Kurzum: Die zweite AMATECHNICA in Russland löste wieder sehr große Begeisterung und viel Interesse bei den Besuchern aus – ein voller Erfolg. Die nächste AMATECHNICA findet im Jahr 2021 statt.

Amazone im praktischen Einsatz

Amazone Spritzen im Spezialeinsatz

Amazone Pflanzenschutzspritze im Einsatz zur Enteisung einer Landebahn auf den Lofoten

Im nördlichen Norwegen betreibt das staatseigene Unternehmen Avinor mehrere kleine Flughäfen u. a. auch auf den Lofoten. Im Winter ist es dort des Öfteren erforderlich, die Start-und Landebahnen von Eis zu befreien. Dazu werden gewöhnlich Spezialgeräte verwendet, die bis zu 300.000,– € kosten.

Nun ist Avinor angewiesen, die Unterhaltung der Flugplätze zu rationalisieren und die Kosten zu senken. Eine Möglichkeit dazu ist der Einsatz von Geräten, wie sie in der Landwirtschaft verwendet werden. So haben sie zum Enteisen der Pisten in dem Vorjahr Amazone-Spritzen erfolgreich eingesetzt. Neben dem viel günstigeren Preis sind dem Betreiber-Team die gute Arbeit und die total einfache Handhabung aufgefallen. So waren unsere Norweger begeistert von der Arbeit sowohl einer UX 6200 mit einem 24-m-Gestänge als auch mit unserer angebauten UF 1201 mit einem 15-m-Gestänge.

Die Betreiberfirma spricht von einem erfolgreichen Einsatz und plant auch weitere Flughäfen mit unseren Geräten auszustatten.

Historische Landmaschinen noch im praktischen Einsatz

Wenn der begeisterte Hobby-Bauer Sebastian Bühler aus Hann. Münden sein Feld bestellt, dann sind historische Amazone Maschinen unterwegs. Für das Aussäen von Gerste, Raps, Weizen, Hafer und verschiedenen Zwischenfrüchten verwendet er eine Sämaschine D7 Typ Standard, die circa 1970 gebaut wurde und die bis heute zuverlässig arbeitet. Seinen Dünger streut der Nebenerwerbslandwirt mit dem Streuer ZA-F 604 aus den 80er Jahren, der auch heute noch top gepflegt aussieht.

Der Sammelroder S4 von Sebastian Bühler arbeitet auch heute noch zuverlässig.

Das Highlight seiner einmaligen Sammlung ist aber ein Amazone Sammelroder von 1965, mit dem Sebastian Bühler immer noch seine Kartoffeln erntet. An diesem Beispiel kann man sehen, wie lange Maschinen halten, wenn sie gepflegt werden … und aus dem Hause Amazone stammen! Sie sind stabil und zuverlässig und man hat lange Freude daran. Das gilt nach wie vor: Überragende Qualität und Haltbarkeit – bis heute unser Markenzeichen.

Sieger beim Boxenstopp

Einzelkornsämaschine EDX 6000-T mit Befüllschnecke

Versprechen kann ein Hersteller viel – doch wie bewähren sich unsere Maschinen im täglichen Einsatz? Klaus Pentzlin, Präsident der Lohnunternehmer, hat über Jahre mit der Einzelkorn-Sämaschine EDX 6000-T gearbeitet. Sein Fazit lautet: „Wir holen den Sieg, wie in der Formel 1, beim Boxenstopp.“ Denn mit den riesigen Tanks muss die EDX 6000 viel seltener „nachtanken“. Der Fahrer hat es nicht mehr nötig, die acht Saattanks einzeln zu öffnen und nachzufüllen, sondern er kann ganz bequem Saat und Düngemittel aus dem großen Bigbag nachfüllen lassen, ohne die Arbeit lange zu unterbrechen.

Die Düngereinheit reicht für knapp 20 Hektar, der zentrale Saattank für 17 bis 20 Hektar Saat. Pentzlin ist überzeugt: „Der Fahrer der Maschine möchte nie mehr etwas anderes fahren als eine Drillmaschine mit zentralem Saattank und einem Düngertank mit ausreichend Fassungsvermögen.“ Gerade auf langen Flächen sei es wichtig, dass Dünger und Saat etwa gleich lange ausreichten.

Klaus Pentzlin, Präsident des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) und Inhaber des Unternehmens JPentzlin Landtechnisches Lohnunternehmen

Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht des Präsidenten: Auch wenn die EDX 6000 sehr schnell fährt, funktioniert die Tiefenführung der Schareinheiten dennoch ausgezeichnet. Lediglich die Ablagegenauigkeit in der Reihe kann bei sehr hoher Arbeitsgeschwindigkeit gelegentlich etwas unpräziser werden. Am Ende konnte man jedoch der EDX nie einen schlechteren Ertrag zuordnen.

Besonders stolz ist Pentzlin auf die Langlebigkeit der Technik. 2011 hat er die EDX 6000, Baujahr 2010, als junge gebrauchte Maschine gekauft, seitdem hat sie im Schnitt der Jahre 710 ha/a Mais ausgesät. „Die EDX ist die einzige Maschine, die ohne nennenswerte Probleme auch in diesem Jahr in 13 Arbeitstagen 790 Hektar Mais gedrillt hat – und das in ihrem 11. Einsatzjahr!“ Die Leistung bei der Aussaat hänge natürlich auch vom Fahrer, seinem Fleiß und Organisationstalent ab, aber eben auch ganz stark von der Sämaschine und ihrer Zuverlässigkeit. Nur neue Düngereinleger, Säschare und Furchenformer – das war alles, was die EDX 6000 in den Jahren an Ersatzteilen brauchte.

Aus aller Welt

Der frühe Vogel fängt den Wurm

AVION 4401

Das gilt auch für das Düngerstreuer. In vielen Teilen Russlands dauert der Winter viel länger als bei uns, das heißt, dass man die erste Düngergabe relativ spät geben kann. Wenn der letzte Schnee geschmolzen ist, dauert es noch lange, bis der Boden wieder tragfähig ist. Ein schwerer Traktor würde tiefe Spuren hinterlassen. Allerdings kann man nach den üblichen Nachtfrösten mit einem leichten Geländefahrzeug mit der entsprechenden Bereifung ein Getreidefeld mit Wintergetreide schon befahren und die erste Düngergabe geben. Dabei braucht man allerdings auf dem leichten Fahrzeug den richtigen Düngerstreuer. Die Firma AVION hat sich diese Möglichkeit zunutze gemacht und unseren Streuer Amazone ZA-M auf den bekannten russischen Geländewagen „Patriot“ von der Firma UAZ in Uljanowsk, einer russischen Großstadt an der Wolga, aufgebaut. Mit diesem praktischen Gespann können die großen Betriebe im Frühjahr Wochen früher als normal die erste Düngegabe ausbringen und damit den Ertrag wesentlich erhöhen. Natürlich ist der Patriot auch für andere Zwecke geeignet, nicht nur in der Landwirtschaft.

Familiennachrichten

25-jähriges Betriebsjubiläum Christian Dreyer

Amazone Geschäftsführer Christian Dreyer

Nach seinem Abitur in Osnabrück studierte Christian Dreyer in Hamburg Wirtschaftsingenieurwesen. Bereits während seines Studiums gewann er bei verschiedenen Praktika in England und Frankreich erste Einblicke in den Vertrieb von Landmaschinen. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst für ein Unternehmen in Celle, das Zubehör für die Erdölförderung produzierte. Von 1992 bis 1994 war Christian Dreyer für einen norddeutschen Hersteller von Werkzeugmaschinen im Bereich Produktion und Organisation tätig.

Im März 1994 übernahm er seine erste Aufgabe für die AMAZONEN-WERKE im Stammwerk in Gaste in der Arbeitsvorbereitung mit Schwerpunkt auf der Fertigungsorganisation.

1995 wechselte Christian Dreyer in den Vertrieb zur Unterstützung der Amazone Tochter in Frankreich. Durch eine Optimierung der Absatzplanung und die Einführung von Direktlieferungen aus den Werken zu den Händlern in Frankreich konnten das Umsatzvolumen deutlich erhöht und die Logistikkosten gesenkt werden.

1996 übernahm Christian Dreyer die Verantwortung für den Export der AMAZONEN-WERKE. Da sich in dieser Zeit neue Märkte in Osteuropa auftaten, wurde die Abteilung Export Ost aufgebaut. Während zu Beginn der 90er Jahre der Exportanteil bei ca. 35% lag, stieg er bis zur Jahrtausendwende auf deutlich über 50%. Heute werden rund 80% der Produktion in über 70 Ländern verkauft.

Am 7. Mai 1999 wurde Christian Dreyer zum Geschäftsführer der AMAZONEN-WERKE ernannt und übernahm damit die Aufgaben, die sein Vater in den letzten 41 Jahren wahrgenommen hatte. Zunächst lenkte Christian Dreyer gemeinsam mit seinem Onkel, Prof. h.c. Univ. Samara R A S Dr. Dr. h.c. Heinz Dreyer (1932 - 2023) die Geschicke des Familienunternehmens, ab 2004 mit seinem Cousin Dr. Justus Dreyer. Neben seinen hauptberuflichen Aufgaben engagiert sich Christian Dreyer im Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau). 2016 wurde er im VDMA-Fachbereich Landtechnik zum Vorsitzenden gewählt.