Grenzstreusysteme

Das geniale Funktionsprinzip AutoTS

AutoTS – Komfortable Einstellung und präzise Querverteilung bis zur Feldgrenze
Mit dem scheibenintegrierten Grenzstreusystem AutoTS können die verschieden Grenzstreuverfahren Rand-, Grenz- und Grabenstreuen bequem über das Terminal aus der Kabine seitenunabhängig aktiviert werden.


Das geniale Funktionsprinzip AutoTS
Ein Stellmotor verdreht die Einleitschaufel um ca. 10 °, sodass der Dünger beim Grenz- und Grabenstreuen über die kürzere Grenzstreuschaufel geführt wird. Durch die Kombination aus Drehzahl und kürzerer Schaufel wird der Dünger deutlich kürzer geworfen ohne diesen mechanisch zu beanspruchen.


„Das Lastenheft für die Entwicklung des Amazone ZA-TS war eindeutig: keine Kompromisse mehr zwischen dem Normalstreuen und dem Rand-, Grenz- und Grabenstreuen an den Feldgrenzen.“ 
(profi – Streuwerke in der Praxis „Hydraulisch oder mechanisch“ · 06/2017)


Grenzstreurechner – Mehrerlöse berechnen
Mit AutoTS kann im Randbereich ein durchschnittlicher Mehrertrag von etwa 17 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren erzielt werden. Berechnen sie es jetzt selbst! 

  1. AutoTS – Einstellung für Normalstreuen 2) AutoTS – Einstellung der Einleitschaufel für Grenzstreuen


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Grenzstreusysteme von AMAZONE – Volle Kontrolle. Zu jederzeit!

Effektiv und präzise – nur da Streuen, wo der Dünger Ihren Pflanzen nützt





  1. Arbeitsbreite 2) halbe Arbeitsbreite
Randstreuen (ertragsorientierte Einstellung)
Der angrenzende Schlag ist eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Hier kann es toleriert werden, dass eine geringe Menge des Düngers über die Feldgrenze geworfen wird. Die volle Sollmenge wird bis an die Feldgrenze ausgebracht.



  1. Arbeitsbreite 2) halbe Arbeitsbreite

Grenzstreuen (umweltorientiert) mit Limiter V oder V+
Grenzt der Schlag an eine Straße oder einen Radweg darf kein Dünger über die Feldgrenze hinaus geworfen werden. Dafür wird die Wurfweite in Kombination mit dem Mengenschieber angepasst.



  1. Arbeitsbreite 2) halbe Arbeitsbreite

Grabenstreuen (umweltorientierte Einstellung)
Wenn sich direkt am Feldrand ein Oberflächengewässer befindet, muss bei der Düngung laut Düngeverordnung ein definierter Abstand zum Gewässer eingehalten werden. Hierfür wird die Wurfweite in Kombination mit dem Mengenschieber weiter reduziert.



  1. Arbeitsbreite 2) Arbeitsbreite

BorderTS in Kombination mit AutoTS 
Durch den Einsatz des BorderTS-Schirms wird die volle Sollmenge an die Feldgrenze appliziert, ohne über diese hinaus zu streuen. In Kombination mit AutoTS wird der Bereich zwischen erster Fahrgasse und Feldrand auf die gewünschte Sollmenge aufgedüngt. Ein randscharfes Düngen bis an die Feldgrenze wird realisiert.



Beetstreuen mit beidseitigem Beetstreuschirm
Für das Streuen von Sonderkulturen in Beeten links und rechts neben der Fahrspur bietet AMAZONE den Beetstreuschirm an. Dieser hält die Fahrspur nahezu frei von Dünger. Die Betätigung des Beetstreuschirms erfolgt manuell oder optional hydraulisch vom Traktorsitz.

  1. Arbeitsbreite 2) Arbeitsbreite


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Mehr Ertrag im Grenzbereich mit AutoTS

Das Grenzstreusystem AutoTS ermöglicht dem Anwender sehr zuverlässig steil abfallende Grenzstreubilder und damit bis nah an die Feldgrenze optimale Wachstumsbedingungen. Gegenüber bis­herigen Grenzstreuverfahren ist somit ein deutlicher Mehr­ertrag möglich.

Mit dem AutoTS-Streuwerk ist eine automatische Mengen­reduzierung beim Grenzstreuen möglich. Die Mengen­änderung kann in frei wählbaren Prozentschritten erfolgen. Da die beiden Streuscheiben unabhängig voneinander bedient werden können, kann eine einseitige oder eine beidseitige Änderung eingestellt werden.


Grenzstreusystem AutoTS (grüne Linie)

  1. Durch eine kürzere Streuschaufel wird der Dünger in seiner Wurfweite eingeschränkt.
  2. Der Dünger wird geschont und bis zur Feldgrenze optimal verteilt.
  3. Durch die geringere Abwurfgeschwindigkeit des Düngers landen lediglich wenige Körner hinter der Feldgrenze.


Herkömmliche Grenzstreusysteme (rote Linie)

  1. Die mechanische Umlenkung des Düngers verursacht Düngerbruch, der neben der Fahrgasse früher herunter fällt.
  2. Die Menge des Bruchdüngers fehlt im Grenzbereich, sodass es zu einer Unterdüngung kommt.
  3. Nicht alle Düngerkörner werden mechanisch umgelenkt, sodass deutlich über die Feldgrenze hinausgestreut wird.
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Bewiesene Präzision! Feldversuch der Innovation Farm

Feldversuche belegen beste Grenzstreuergebnisse
Ziel des Feldversuchs war es aufzuzeigen, das Grenzstreueinrichtungen nicht nur ökologische Vorteile mit sich bringen, sondern auch einen großen Einfluss auf das Ertragspotenzial im Randbereich haben.

Um auch bei großen Arbeitsbreiten die volle Düngermenge bis zur Feldgrenze zu streuen und Düngerverluste außerhalb der Feldgrenze zu vermeiden, ist eine präzise Technik notwendig.

Diesen Anforderungen werden AutoTS und BorderTS gerecht. Somit sind höhere Erträge auch im Randbereich zu erwarten.


Die Kernaussagen des Versuchs

  • „Je größer die Arbeitsbreite oder je kleiner die Flächenstruktur, desto mehr rechnen sich die Grenzstreusysteme.“ 
  • „Die Streukurven bei AutoTS und BorderTS verlaufen relativ konstant auf hohem Niveau bis kurz vor die Feldgrenze und fallen dann extrem steil ab.“ 
  • „AutoTS und BorderTS erzielen deutlich geringere Fehlmengen und damit höhere Erträge.“ 
  • „Beide Systeme sind also bei großen Arbeitsbreiten zu bevorzugen.“

(top agrar – „Grenzscharf streuen“ · 07/2022)

Die Abbildung zeigt das Grenzstreuverfahren Grenzstreuen, wobei möglichst kein Dünger über die Feldgrenze gestreut werden sollte.


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Grenzstreuverfahren BorderTS – Nur da streuen, wo der Dünger den Pflanzen nützt

Maximale Düngermenge bis zur Feldgrenze
Um bei großen Arbeitsbreiten an der Feldgrenze noch präziser düngen zu können, hat AMAZONE den BorderTS-Schirm entwickelt. Anders als bei herkömmlichen Grenzstreuschirmen arbeitet der BorderTS-Schirm im Zusammenspiel mit dem scheibenintegrierten Grenzstreusystem AutoTS. Die Streubilder von BorderTS und AutoTS sind aufeinander abgestimmt.

Alle Werte können vorab in den Streuereinstellungen hinterlegt werden, sodass je nach Einsatzsituation die passenden Einstellparameter automatisch angefahren werden.


  • „Amazone stellt mit BorderTS eine Ausbaustufe von AutoTS vor, die bei großen Arbeitsbreiten die volle Menge bis an die Grenze bringt.“
  • „… kann BorderTS zur Grunddüngung, auf Grünland und in Reihenkulturen eingesetzt werden. Außerdem ist ein Einsatz zur ersten Gabe in Flächenkulturen mit Fahrgassen, wie in unserem Fall möglich. Die Fahrspuren am Rand wachsen sich aus. Die Pflanzen erhalten die volle Düngermenge und können gut in die Saison starten.“
    (profi – „Grenzgänger“ · 04/2022)


  • Im Randbereich lässt sich mit dem Grenzstreuverfahren BorderTS auf den äußeren fünf Metern ein Mehrertrag von bis zu 27 % gegenüber herkömmlichen Grenzstreusystemen erzielen.
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Lamellenstruktur und Software-Integration

Bei großen Arbeitsbreiten muss der Dünger deutlich stärker beschleunigt werden, um einen guten Überlappungsbereich mit dem Streufächer der ersten Fahrgasse zu erzielen. Auf Grund der hohen Energie der Granulate ist die Querverteilung bei herkömmlichen Systemen hinter dem Traktor oft unbefriedigend. Der BorderTS-Schirm verfügt über eine besondere Lamellenstruktur und ein Leitblech, welches in der Neigung eingestellt werden kann. Durch die Lamellen wird den Granulaten zunächst die Energie genommen, und im Anschluss werden diese über das Leitblech schonend zu Boden geleitet. Für die optimale Ausbringung bis zur Feldgrenze kann das Leitblech stufenlos eingestellt werden. Darüber hinaus erfasst ein Sensor die Arbeitsstellung. Ist der Schirm im Einsatz, werden automatisch die Menge sowie der Aufgabepunkt des Düngers auf der Streuscheibe angepasst, um in Kombination mit dem scheibenintegrierten Grenzstreusystem AutoTS eine bestmögliche Querverteilung zu gewährleisten.

Selbstverständlich kann die Ausbringmenge jederzeit manuell übersteuert werden, um auf besondere Situationen zu reagieren.


„Eine Kontrolle mit Matten an der Feldgrenze zeigte bei unserem Einsatz die Wirksamkeit des Schirms. Gleichzeitig wurde im randnahen Bereich nach Außenfahrt und Fahrt in der Fahrgasse die Düngermenge der Fläche erreicht – sehr gut.“ 
(profi – „Grenzgänger“ · 04/2022)


1. Düngerausbringung mit dem BorderTS-Schirm von der Feldgrenze aus in den Bestand hinein mit automatischer Reduzierung der Sollmenge auf 50 %. Die zur Feldgrenze gewandte Dosieröffnung ist geschlossen.
2. Mit AutoTS wird aus der ersten Fahrgasse heraus grenzseitig ebenfalls mit 50 % gestreut, um in Summe im Randbereich auf den Sollwert zu kommen. Feldseitig Normalstreuen mit 100 % Sollmenge.
3. In den weiteren Fahrgassen Normalstreuen mit beidseitig 100 % Sollmenge.
4. Arbeitsbreite
5. halbe Arbeitsbreite

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HeadlandControl – Optimale Querverteilung am Vorgewende

  1. Arbeitsbreite
  2. Wurfweite (2x Arbeitsbreite)
  3. Aktives HeadlandControl
  4. Grenzstreuen
  5. Durch HeadlandControl wird feldinnenseitig die Arbeitsbreite im Vorgewende vergrößert


Das Problem: Über- und Unterdüngung am Vorgewende

Das Grenzstreusystem AutoTS ermöglicht dem Anwender sehr zuverlässig steil abfallende Grenzstreubilder zu erzeugen und damit bis nah an die Feldgrenze optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Gegenüber bisherigen Grenzstreuverfahren ist somit ein deutlicher Mehrertrag möglich.


Ausschaltzeitpunkt am Vorgewende: Ohne HeadlandControl

  • Streuer schaltet zu spät ab und befindet sich bereits in der Kurvenfahrt 
  • Traktor müsste über die Vorgewendefahrspur hinausfahren


Ergebnis: Über- & unterdüngte Zonen am Vorgewende

  1. Überdüngung (dunkelgrün)
  2. Unterdüngung (weiß)
  3. Standardvorgewende
  4. Innere Wurfweite ohne HeadlandControl


Die Lösung: HeadlandControl

Bei aktiviertem HeadlandControl wird die Wurfweite und Streumenge an der feldinneren Seite erhöht, sodass der Ausschaltpunkt in Richtung Feldinneren wandert. Außerdem bewirkt die neue Teilbreitenschaltung, welche nun der Form des Streufächers angepasst ist, dass beim Einteffen in das Vorgewende die Teilbreiten von außen nach innen abgeschaltet werden. Auf diese Weise können über und unterdüngte Zonen am Vorgewende vermieden werden.


Mit HeadlandControl

  • Durch HeadlandControl streut der Streuer am Vorgewende weiter in den Bestand 
  • Traktor kann den Fahrspuren der Feldspritze folgen


Ergebnis: Gleichmäßige Bestände entlang des Vorgewendes

  1. Verbesserte Querverteilung am Vorgewende
  2. Ausschaltpunkt verlagert
  3. Erweitertes Vorgewende
  4. Innere Wurfweite mit HeadlandControl


Perfektionierte Vorgewendesituation durch HeadlandControl und neue Teilbreitenschaltung

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Streubildsimulator

Der Streubildsimulator ermöglicht Ihnen einen intuitiven Einstieg in die Funktionsweise eines Düngerstreuers. Optimale Einstellungen für vielfältige Kombinationen von Düngern und Arbeitsbreiten lassen sich übersichtlich darstellen und der Einfluss von Wind und Düngerqualität abbilden. Probieren Sie selbst…