Direkteinspeisung DirectInject

Warum DirectInject?

Im Pflanzenschutz steigen die Anforderungen an die Landwirte und die Technik stetig. Ein wichtiger Punkt hierbei ist die Flexibilität bei der Auswahl von Pflanzenschutzmitteln auf dem Feld. Aus pflanzenbaulicher Sicht ist es häufig notwendig, mit spezifischen Produkten und Wirkstoffen nur in Teilbereichen oder auf einzelnen Flächen bedarfsgerecht zu reagieren. Ebenfalls gibt es Auflagen zu schützenswerten Strukturen und Gewässern, die der Landwirt bei der Auswahl seiner Pflanzenschutzmittel berücksichtigen muss. 


Systemaufbau

AMAZONE bietet mit DirectInject ein System zur Direkteinspeisung von Pflanzenschutzmitteln. Diese können während der Applikation bedarfsgerecht eingespeist oder ausgespart werden. Die Besonderheit von DirectInject gegenüber konventionellen Systemen liegt dabei in einer schnellen Reak-
tionszeit des Einspeisevorgangs und der kompletten Einbindung in den Spritzflüssigkeitskreislauf und die Bedienung der Feldspritze. DirectInject besteht aus einem zusätzlichen 50 l fassenden Tank mit entsprechender Dosiertechnik, die auf der rechten Maschinenseite in das Ablagefach der UX 01 Super integriert ist. Durch die Integration der Komponenten in das Ablagefach sind alle Baugruppen optimal geschützt.

Vorteile auf einen Blick:

  • Flexibler, schneller und bedarfsgerechter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln 
  • Optimale Pflanzenbestände
  • Umweltschonend
  • Einsparung von:
    - Arbeitszeit und Arbeitskosten
    - Maschinenkosten
    - Pflanzenschutzmitteln


Anwendung im Feld

Stellt der Fahrer der Feldspritze zum Beispiel auf einer Teilfläche fest, dass dort Unkräuter zu bekämpfen sind, kann er per Knopfdruck von der Kabine aus die Dosierung von DirectInject aktivieren. Zur Spritzflüssigkeit aus dem Spritzflüssigkeitstank wird dann das zusätzliche Produkt aus dem DirectInject-Tank in die Mischkammer, die ebenfalls in das Ablagefach integriert ist, zudosiert. Die gegenüber konventionellen Systemen optimierte Reaktionszeit wird dabei durch ein Zweileitungssystem umgesetzt. In einer zweiten Spritzleitung im Gestänge liegt eine vorgemischte Spritzflüssigkeit aus dem Spritzflüssigkeitstank und dem Pflanzenschutzmittel aus dem DirectInject-Tank direkt an. Bei Aktivierung der Direkteinspeisung wird das Gemisch dann über mehrere Einspeisestellen im Gestänge durch die Düsenkörper und Düsen ausgebracht. Dies garantiert minimale Reaktionszeiten. Hierzu sind das Ventil für die Spritzflüssigkeit aus dem Spritzflüssigkeitstank und das Ventil für die zweite Spritzleitung mit dem vorgemischten DirectInject-Mittel wechselseitig geschaltet, sodass immer nur aus einer Leitung Spritzflüssigkeit entnommen wird.


 

Aktivierung von DirectInject im Terminal AmaTron 4

DirectInject-Tank mit integriertem Sieb für eine einfache und sichere Befüllung







 

Weiterführende Links

Hier finden Sie weitere Informationen zur Pflanzenschutztechnik

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