Fertiliser Delivery Cart FDC 6000

Flüssigdüngung direkt bei der Saat präzise und sicher ausbringen

AMAZONE hat speziell für die Standorte des Trockenfeldbaus ein Fertiliser Delivery Cart FDC entwickelt, welches in Kombination mit der Sämaschine Primera DMC, der Sämaschine Condor oder der Einzelkorn-Sämaschine EDX genutzt werden kann. Das Cart wird dabei zwischen Traktor und gezogener Sämaschine gehängt. Über eine Pumpe mit Reibradantrieb wird der Flüssigdünger zu den Säscharen gefördert, die den Dünger in den Boden einbringen. Diese Kombination wird eingesetzt, um die Saat und die Startdüngung mit einer Überfahrt zu erledigen. Die Flüssigdüng­ung direkt bei der Saat fördert das Jugendwachstum und spart eine zusätzliche Überfahrt. Die Ausbringung granulierter Dünger stößt in diesen trockenen Gebieten an ihre Grenzen. Der Flüssigdünger steht den jungen Pflanzen gleich zu Beginn der Wachstumsphase voll zur Verfügung.

Mit einem Gespann aus dem FDC und einer Sämaschine mit eigenem Granulat-Düngertank können Flüssigdünger und Mineraldünger sogar parallel in einer Überfahrt verwendet werden. So kann die Pflanze je nach Bedingungen optimal mit Nährstoffen versorgt werden.

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Fahrwerk und Deichsel

Das Gewicht wird über die beiden großen Reifen 700/50/26,5, die über eine große Aufstandsfläche verfügen, optimal auf dem Boden verteilt, sodass der Boden geschont wird. Der Traktoranbau des gezogenen Düngertanks erfolgt je nach Bedarf über eine Unterlenkeranhängung der Kat. 2 bis 5, über eine Zugöse oder einen Kugelkopf. Zur optimalen Gewichtsverteilung und Verbesserung der Traktion des Traktors wird die Deichsel serienmäßig mit zusätzlichen Gewichten aufballastiert. Zum An- und Abkoppeln der Sämaschine und zur waagerechten Ausrichtung der Maschine verfügt die Deichsel serienmäßig über einen Hydraulikzylinder. An der Deichsel befindet sich eine serienmäßige Schlauchgarderobe, sodass die ­Hydraulikschläuche und Stromanschlüsse beim Abbau des Carts dort sauber und ordentlich aufgehängt werden können.

Auf der Rückseite verfügt das FDC über eine Unterlenker­anhängung, an der die gezogene Sämaschine schnell ­gekuppelt wird.

Das Gesamtgespann aus FDC und Sämaschine ist trotz der Länge am Vorgewende ein wendiges Gespann, mit dem Spur an Spur gefahren werden kann.

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Großvolumiger Flüssigdüngertank für hohe Leistung (1) Wendemanöver_d1_190820

Großvolumiger Flüssigdüngertank für hohe Leistung

Das Fertiliser Delivery Cart besteht aus zwei Flüssigdüngertanks mit jeweils 3.000 l Tankvolumen also insgesamt 6.000 l Tankvolumen. Bei Ausbringmenge von 60 l/ha reicht eine Tankfüllung für 100 ha und damit in etwa für eine Tagesschicht auf Großbetrieben. Die beiden Flüssigdüngertanks verfügen über eine serienmäßige Füllstandsanzeige, sodass der Fahrer den Füllstand immer im Blick hat.

Neben den Düngertanks ist das FDC mit zwei 300 l Spülwassertanks ausgestattet, damit das komplette Cart inkl. Pumpe und Verschlauchung zwischenzeitlich mit Spülwasser gereinigt werden kann. Alle Tanks sind über eine Arbeitsplattform sicher erreichbar und verfügen über eine große Tanköffnung.

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Exakte Dosierung und einfache Bedienung

Das Fertiliser Delivery Cart FDC ist mit einer fahrgeschwin­digkeitsabhängigen Spritzflüssigkeitspumpe ausgestattet, mit der sehr exakt Aufwandmengen zwischen 40 und 300 l/ha dosiert werden können. Die exakte Steuerung erfolgt über den Bedien-Computer AmaSpray+. Es lassen sich Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erzielen. Das Befüllen des Fertiliser Delivery Carts erfolgt über eine separate motorangetriebene Befüllpumpe mit einer Füllleistung von 500 l/min.

Der Flüssigdünger wird über Schläuche zu den Scharen der Sämaschine gepumpt. Die Düngerschläuche sind sauber verlegt und mit einem Schutzmantel gegen Steinschläge und Beschädigungen geschützt. Der Flüssigdünger wird über einen speziellen Auslauf am Säschar abgegeben. Um ein Nachtropfen am Vorgewende zu verhindern, verfügt jeder Auslauf über eine eigene Tropfstoppmembran. Zudem verfügt jeder Auslauf, je nach Ausbringmenge über eine entsprechend große Dosierscheibe.

Die Bedienung des Flüssigkeitskreislaufes erfolgt sehr einfach über das aus der AMAZONE Pflanzenschutztechnik bekannte Bedienfeld auf der linken Maschinenseite. Für eine hohe Einsatzsicherheit sorgen der Saug- und Druckfilter im Flüssigkeitskreislauf, die entsprechende Verunreinigungen des Flüssigdüngers absondern.

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Anwendungsfälle (1) FDC_6000_PrimeraDMC_9001-2C_Transport_d1_191010

Anwendungsfälle

Anwendungsgebiete findet das Fertiliser Delivery Cart FDC vor allem in trockenen landwirtschaftlichen Gebieten. Bei der Startdüngung über liquide Mittel wird dem Boden nicht so viel Restfeuchte entzogen, da der Dünger nicht erst aufgelöst werden muss, um pflanzenverfügbar zu sein.

Die schnelle Verfügbarkeit und die bessere Verwertbarkeit von Flüssigdünger auch bei kalten Temperaturen ist ein weiterer Punkt, der für die Flüssigdüngung spricht. Die Flüssigdüngergabe zur Saat steigert das Wachstum der Pflanze und sorgt schnell für dichte Bestände. Das mindert den Unkrautdruck und reduziert damit den Pflanzenschutzmittelaufwand. Die schnelle Jugendent­wicklung hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf den ­Ertrag.

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Einsatzergebnisse aus der Saison 2018 in Russland (1) mit_und_ohne_AHL_d1_190819

Einsatzergebnisse aus der Saison 2018 in Russland

Wir haben bei der Saat von Raps, Braugerste, Erbsen und Sojabohnen mit dem Einsatz von Flüssigdünger AHL gearbeitet. Das Sämaschinengespann bestand aus der ­Primera DMC 9000 in Verbindung mit dem Fertiliser ­Delivery Cart FDC 6000. Die Ausbringmengen lagen dabei bei 60 l/ha damit konnten wir eine Fläche von 100 ha ­bestellen. Der Traktor hatte bei der Kombination 320 PS. Die Fahrgeschwindigkeit betrug zwischen 13 bis 15 km/h.

Die Pflanzenentwicklung mit der Unterstützung von Flüssigdünger AHL ist deutlich besser, als bei der Anwendung ohne AHL. Die deutlich grüne Färbung der Pflanze ist ein Indiz für eine gute Nährstoffversorgung. Die Pflanze mit AHL-­Düngung ist auch in ihrem Pflanzenwachstum wesentlich weiter fortgeschritten.


Bild:
• links mit AHL-Düngung
• rechts ohne AHL-Düngung 

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Weiterführende Links

Hier finden Sie weitere Informationen zur Sätechnik

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